.

IMPRESSIONEN

Die Liste der ArchitekTEN:

Josef Frank

Richard Bauer
Karl A. Bieber
Otto Breuer
Anton Brenner
Josef F. Dex
Max Fellerer
Helmut Wagner Freynsheim
Hugo Gorge
Jacques Groag
Arthur Grünberger
Gabriel Guévrékian
Oswald Haerdtl
Hugo Häring
Josef Hoffmann
Clemens Holzmeister
Julius Jirasek
Ernst Lichtblau
Adolf Loos
Walter Loos
André Lurçat
Richard Neutra
Otto Niedermoser
Ernst A. Plischke
Gerrit T. Rietveld
Margarete Schütte Lihotzky
Walter Sobotka
Oskar Strnad
Hans Adolf Vetter
Eugen Wachberger
Josef Wenzel
Oskar Wlach


Die Sanierung
Erste Sanierungstranche

Woinovichgasse 16,18,20 (Arch. Rietveld)

Veitingergasse 85 (Arch. Hoffmann)


Baubeginn: August 2011

Fertigstellung: Sommer 2012

Bauleitung:
Arch DI Alexander Hießböck
Fa. Wiseg

Sanierung der Wiener Werkbundsiedlung startet
18. August 2011, 13:57
Erste Etappe umfasst vier von 48 Häusern, die Stadt übernimmt den Großteil der Kosten von zehn Millionen Euro
vergrößern. Um die Sanierung der in den 1930er-Jahren errichteten Wiener Werkbundsiedlung hat es in den
vergangenen Jahren heftige parteipolitische Scharmützel gegeben. Sowohl ÖVP, FPÖ als auch die Grünen wiesen
die bis Ende letzten Jahres allein regierende SPÖ immer wieder darauf hin, dass der unrettbare Verfall des
Architekturjuwels in Wien-Hietzing drohe, wenn nicht endlich etwas geschehe.

Vor genau einem Jahr gab Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) dann bekannt, dass die Sanierung auf Schiene
sei - und am heutigen Donnerstag wurden auch die Bauarbeiten in Angriff genommen. In den kommenden Jahren werden
die insgesamt 48 Gemeindesiedlungshäuser revitalisiert, zum Großteil auf Kosten der Stadt.

Erste Phase startet

Für die erste Etappe hat man sich bis Sommer 2012 nun einmal vier der insgesamt 70 Häuser vorgenommen,
nämlich die Häuser Woinovichgasse 16, 18 und 20 von Architekt Gerrit Rietveld sowie Veitingergasse 85 von
Architekt Josef Hoffmann. Unter anderem werden Fassaden, Böden, Fenster und Türen sowie Sanitärräume
instand gesetzt bzw. erneuert, so Ludwig in einer Pressekonferenz.

Das Budget für den entsprechenden Abschnitt liegt bei 1,3 Millionen Euro. Insgesamt kostet das Sanierungsvorhaben
rund zehn Millionen Euro, wovon die Stadt etwa sieben Millionen übernimmt. Schließlich reichen laut Ludwig die
Mietzinsrücklagen "bei weitem" nicht aus. Als Enddatum der Gesamtrevitalisierung peilt die Stadt das Jahr 2016 an.

Die bis dato letzte Sanierung erfolgte zwischen 1982 und 1985. Aufgrund des in den 1930er-Jahren verwendeten
Baumaterials besteht nun jedoch erneuter Sanierungsbedarf. Die Renovierung der Siedlung sei außerdem extrem
aufwendig, da die einzelnen Objekte individuellen baulichen Charakter aufweisen. Jedes neue Fenster bis hin zu den
Scharnieren müsse beispielsweise in Handarbeit hergestellt werden, skizzierte Ludwig.

Gespräche mit weiteren Besitzern

Neben Außen- und Innenausstattung der Häuser werden zudem Wärmeschutz, Lüftung oder Gartenterrassen
eingebaut respektive auf Vordermann gebracht. Abgewickelt wird die Revitalisierung von der eigens gegründeten
WISEG (Wiener Substanzerhaltungsgesellschaft & Co KG). An den Besitz- und Mietverhältnis werde sich nichts ändern,
so Ludwig. Die 48 Häuser bleiben im Besitz der Stadt, Mietverträge bleiben aufrecht.

22 weitere Objekte der Siedlung befinden sich allerdings im Privatbesitz. Hier sei man in Gesprächen mit den
Eigentümern, sich der Renovierung anzuschließen, hieß es. Diese käme für die Inhaber dann dank
Synergieeffekten günstiger, so das Argument.

Quelle: Standard.at

 


 

 
Werkbundsiedlung Wien 1932 wurde mit dem at-award 2004 in Gold in der Kategorie Kunst und Kultur ausgezeichnet.